Der Browser Google Chrome stellt auf das neue System Manifest v3 um, das bereits 2020 eingeführt wurde.

Google Chrome hat begonnen, Nutzer über die mögliche Blockierung von Werbeblockern und anderen beliebten Erweiterungen zu informieren, da die Unterstützung für die Plattform Manifest v2 eingestellt wird, berichtet BleepingComputer.

Auf der Seite der Erweiterung uBlock Origin, einem der beliebtesten Werbeblocker mit über 34 Millionen Nutzern, erscheint eine Warnung: „Diese Erweiterung wird möglicherweise bald nicht mehr verfügbar sein, da sie nicht den neuen Chrome-Standards entspricht.“

Warnung, dass uBlock Origin möglicherweise bald nicht mehr unterstützt und blockiert wird

Warnung, dass uBlock Origin möglicherweise bald nicht mehr unterstützt und blockiert wird, BleepingComputer

In Testversionen von Chrome, die auf Version 130 aktualisiert wurden, wurde die Unterstützung für Manifest V2 bereits deaktiviert, was dazu führte, dass mehrere beliebte Erweiterungen nicht mehr funktionieren. Die stabile Version von Chrome 130 wird für die zweite Oktoberhälfte erwartet, was für viele Nutzer eine Überraschung sein könnte.

Früher wurde bekannt, dass der Übergang zu Manifest V3 die Möglichkeiten von Werbeblockern erheblich einschränken wird. Anstatt unerwünschte Anfragen direkt zu blockieren, müssen Erweiterungen nun die Filterung direkt über Chrome anfordern. Darüber hinaus wird die Anzahl der verfügbaren Filterregeln begrenzt sein und nicht vollständig den Bedürfnissen der Werbeblocker entsprechen.

Andere auf Chromium basierende Browser, wie Microsoft Edge und Opera, sind derzeit noch nicht verpflichtet, vollständig auf Manifest V3 umzusteigen, und werden Version V2 mindestens bis 2025 weiter unterstützen.

Nutzer, die keine Werbung sehen möchten, sollten in Betracht ziehen, den Browser zu wechseln. Alternativen zu Chrome sind Safari und Firefox, da deren eigene Engines die Unterstützung von Erweiterungen unabhängig von den Entscheidungen von Google ermöglichen.

Derzeit bleibt Chrome der weltweit beliebteste Browser und hält etwa 65 % Marktanteil. Edge und Safari belegen die nächsten Positionen und decken zusammen etwa 25 % der Nutzer ab.

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